Landwirtschaft

Landwirtschaft – Ökologischer Landbau auf dem Frankenwaldhof

“Gesunde Böden bilden die Grundlage für gesunde Pflanzen – gesunde Nahrungsmittel sorgen für die Gesundheit des Menschen…”

Durch eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftungsweise, legen wir besonderen Wert auf die Erhaltung unserer idyllischen Kulturlandschaft. Wir versuchen die Natur – in ihrer Schönheit und Funktionalität – an unsere künftigen Generationen weiterzugeben. Angefangen bei der eigenen Energieproduktion aus Sonnenstrom und Hackschnitzelheizung, erstreckt sich diese Betriebsphilosphie über die gesamte ökologische Produktion und Aufbereitung unserer Erzeugnisse – bis hin zur möglichst regionalen Vermarktung.

Als Familienbetrieb haben wir uns auf die Bio-Getreideproduktion und die Heuproduktion auf Vertragsnaturschutzwiesen spezialisiert. Das erzeugte Brotgetreide wird heute überwiegend an weiterverarbeitende Mühlen verkauft, wobei die kräuterreichen Heurundballen in der regionalen Pferde- und Bio-Rinderhaltung ihre Abnehmer finden. Zudem sind wir auch Mitglied des ökologischen Bioland-Anbauverbandes (www.bioland-bayern.de), welcher über die Grundanforderungen der EU-Ökoverordnung hinausgehend noch striktere Anforderungen an die zertifizierten Bio-Betriebe stellt. Regelmäßige Kontrollen gewährleisten in diesem Zusammenhang Konformität und Qualität. Denn “BIO” – als eine Art “Premium-Standard” – bedeutet für uns in erster Linie auch sorgsam und gewissenhaft mit dem Vertrauen des Verbrauchers umzugehen!

“Wie es früher war und heute ist – eine kleine Betriebschronik…”

Von 1975 bis 1997 wurde auf unserem Hof zunächst im Nebenerwerb gewirtschaftet. Diese Periode prägte anfänglich die bis 1980 praktizierte Milchwirtschaft. Anschließend erfolgte eine Spezialisierung auf Mastvieh, wir wichen dann jedoch von der bisherigen konventionellen Schiene ab, setzten stattdessen auf den rein ökologischen Landbau und beendeten in diesem Zuge die Rinderhaltung (1990). Ab dem Jahr 1994 kam unser neugebautes Gästehaus als weiteres Betriebsstandbein hinzu.

Das Dauergrünland wurde zugleich einer extensiven und naturnahen Bewirtschaftung ausgesetzt. Im Ackerbaubereich bemühen wir uns seither um eine besonders ausgeglichene und weite Fruchtfolgegestaltung mit Hilfe von Hauptfrüchten, wie beispielsweise Dinkel, Roggen und Hafer. Darüber hinaus bauen wir auf einen sehr hohen Leguminosenanteil in Form von Kleegras und Futtererbsen, um die Folgekulturen trotz alledem ausreichend mit Nährstoffen (insbesondere Stickstoff) zu versorgen.

Da wir als Bioland-Betrieb strikt auf Mineraldünger und jegliche chemische Pflanzenschutzmaßnahmen verzichten, gönnen wir unserem Boden gelegentlich etwas Kompost oder Festmist aus kooperierenden Pferde- bzw. Bio-Rinderbetrieben. Dies fördert den Humusaufbau und regt das Bodenleben an, was wiederum der gesamten Pflanzengesundheit sehr zuträglich ist. Die regelmäßigen Gaben von natürlichem Gesteinskalk bringen Boden und pH-Wert ins Gleichgewicht und werten diesen langfristig und nachhaltig auf.